FUCK FUCK FUCK-e Fuck my life

ehrlich! Ganz ehrlich! mehr fällt mir dazu gar nicht mehr ein! FUCK FUCK FUCK-e-di-FUCK-FUCK Aber um mal das FUCKING Ausmaß des riesen FUCKERY klar zu machen hole ich doch lieber etwas länger aus: Es begann an einem eiskalten Februarmorgen als kleines Ich nach wochenlanger Panik und Klausurlernerei mich morgens aufhübschte (pädagogisch sehr sinnvoll um sich gut zu fühlen bei der Klausur!!) und setze mich fast schon motiviert in mein Auto um zur Klausur zu fahren. 5km später auf dem Weg zur Autobahn platzt mir bei voller Fahrt ein Reifen und ich und mein Auto finden ungefragt den Weg ins Bankett. Zum Glück nicht ernstzunehmendes passiert (mir und dem Auto) und den Weg zurück auf die Straße bzw an den Straßenrand alleine gemeistert. FUCK. Klausur. noch anderthalb Stunden bis sie anfängt. Fahrtzeit: 1h. ADAC anrufen. Hoffen. Hoffen, dass es schnell geht. Reserverad is im Kofferraum. Aber kein Wagenheber. Verdammt. ADAC meldet: In einer Stunde meldet sich ein Pannenwagen bei ihnen. FUCK. Die Klausur kann ich mir abschminken. Uni anrufen. Fall erklären. Verständnis kriegen. GLÜCK. Eine Stunde im eiskalten Wagen gewartet. Handy klingelt. Endlich. Der ADAC Mann ruft an. "Ich bin in 50 minuten bei Ihnen". Was? Weitere 50 Minuten gewartet. ADAC Mann kommt. Wechselt unter Anwendung vieler Tricks und roher Gewalt den nicht wechsel-willigen Reifen aus. Mittlerweile is die Klausur halb vorbei. Und ich halb tot gefroren. Ab nach Hause deprimiert aufs Sofa. 3 Tage später nächste Klausur: Grippe. Wohl was kalt gewesen im Auto. Ab zum Arzt: Attest. 2. Klausur verpasst. FUCK. Ab nach Hause deprimiert ins Bett. Einen Monat später, Nachschreibeklausur. Gelernt wie eine Blöde!! Am Abend vorher ein Anruf: Ich hab gerade dein Auto kaputt gefahren. FUCK. Auto in die Werkstatt. Zur Klausur mit der Bahn. 2,5h Gurkerei. Klasse. Pünktlich bei der Klausur angekommen. Na wenigstens etwas. Alle warten auf dem Flur. Dozent kommt. Tür abgeschlossen. Hausmeister im Streik. Kein Seminarraum zur Klausur verfügbar. FUCK. FUCK FUCK. Tolle klasse superduperfantastische Idee: wir nehmen einfach die Holzbänke auf dem Flur. aha. Hinsetzen. Klausur kriegen. RATSCH. Strumpfhose an Holzbank hängen geblieben. Loch im Hintern. FUCK. Klausur durchgeguckt. Fragen nicht verstanden. FUCK. Auf gut Glück irgendwas angekreuzt. Toller Tag. Tolles JAHR! Kann ja nur besser werden. Oder? Noch is die Klausur nicht bewertet. Ohje. Mir schwant ganz ganz übel. FUCK FUCK FUCK FUCK. Mein Leben ist ein Film. Ein scheiß Film. The life of Fuck. Die Fuck.Fuckageddon. Tucker and Dale vs FUCK FUCK. FUCK.

7.3.13 13:03, kommentieren

Werbung


Dogs were barking

und schon wieder "Es ist ein rabenschwarzer Tag". Liebe CDU, macht ihr das mit Absicht? Brieft ihr eure Mitglieder darauf solche Aussagen zu machen? Und wenn ja: warum? Für den beinahe schon literarisch wertvollen Humor? Für mein persönliches Amusement? Nunja aber mal Humor beseite (tihihi hier gehts immernoch um die CDU...die kann man eigentlich nur mit Humor nehmen): der Zusammenhang macht die Aussage wieder traurig. Es ging um die aktuelle Diskusion ob gleichgeschlechtliche Ehepaare die gleichen Rechte bekommen wie Mann und Frau in klassischer Konstellation. Dis-ku-sion. Jawohl. Wir diskutieren darüber. Bzw wie es ebenfalls langsam klar wird...diskutieren nicht wir. Sondern die Politiker. Denn Studien zufolge sind diese Paare gesellschaftlich schon lange akzeptiert und kein Thema mehr...aber die Politiker diskutieren immer noch. Schön ne? Als ob wir nichts besseres zu diskutieren hätten. Nein nicht WIR. Die. Wertvolle Zeit geht dafür drauf in der Politik über etwas zu diskutieren was gesellschaftlich schon gar ein alter Hut ist. Ich möchte mich gar nicht darauf einlassen hier aufzuführen warum das ein alter Hut ist. Das fänd ich inkonsequent. Denn wie bereits angedeutet haben wir massig besseres zu tun als offensichtliche Dinge zu diskutieren. Zum Beispiel einen Blogeintrag über die Unnötigkeit von Diskusionen zu schreiben. Ironie lässt überhaupt nicht grüßen.

4.3.13 18:27, kommentieren

Back in ....horsemeat?

Auch wenn mir der Stress gerade bis über beide Ohren steht und ich einfach keine Zeit finde hier zu schreiben (größtenteils da mein Gehirnvolumen vollkommen für andere Dinge gebraucht wird und/oder jede Form von Aufregung momentane Energieverschwendung wäre); möchte ich doch auch mal Stellung beziehen zu den Lebensmittelskandalen. Here we go: Ich lebe in Deutschland. Deutschland. Das Land in dem man nicht mal fernsehgucken, lesen, spielen, atmen darf ohne einen Antrag gestellt und bewilligt zu haben. Deutschland. Das Land in dem ich in einem Supermarkt von Aufklebern und Siegeln tot geschlagen werde weil Stiftung XY wieder alles getestet hat. Deutschland. Das Land in dem ich bei all den bürokratischen Ärgereien und all dem bürokratischen Unverständnis mich auf EINE Sache habe verlassen wollen. Nämlich, dass alle anderen auch durch diesen kontrollfanatischen Djungel müssen. Dass das mir eine Sicherheit gibt mich auf Dinge verlassen zu können. Ehrlich gesagt nur ein Ding: Wenn irgendwo was drauf steht, dann WILL ICH, dass das auch stimmt. Nichts mehr! Wenn da Bio-Ei drauf steht, will ich dass da auch Bio-Ei drin is! Wenn der Döner als Lamm oder Huhn ausgezeichnet wird, will ich nicht dass da Schwein drin ist. Und liebe TK Hersteller...aber wenn irgendwo 100% Rindfleisch drauf steht...dann...ja? DANN will ich dass da auch 100% Rindfleisch drin is! Aus Prinzip! Aus bürokratisch fanatischen rachsüchtig sadistischem Prinzip!! Mir gehts gar nicht darum, dass Menschen totes Pferd statt totem Rind gegessen haben. Tot is tot und gemerkt hats bestimmt beim essen auch keiner. Aber WIE kann es sein, dass so etwas überhaupt passieren kann? Wie kann im kontroll-verliebten Deutschland überhaupt sein, dass in der Herstellungskette einfach "hups schwups wo isses denn? ja wo isses...ach guck da kommt es wieder"-Lebensmittel verschwinden können und was mit denen dort passiert bleibt im Dunkeln?? Schon ein wenig peinlich. Halt. Ein wenig? Schon mit Abstand einer der peinlichsten Skandale der letzten Jahre! Vielleicht verschwinde ich auch einfach hier und da mal kurz und komme wieder mit Überraschungen im Gepäck... hang on...das klingt nach illegalem Drogenschmuggel. Egal. Pferd.Drogen.Pferd.Drogen...hm... da klingelt doch auch wieder was...oder?

2.3.13 10:16, kommentieren

The Walking Dead

Postmortale Lebensformen. 24. August – Köln Odonien. Der Spontanentschluss auf den Vortrag über Postmortale Lebensformen, ein „Zombieverteidigungsseminar“, zu gehen wurde von dem Eventteil des KSTA getriggert. Einen Anruf und eine unkomplizierte Kartenreservierung später war die Sache in trockenen Tüchern und wir gewappnet für einen Abend mit den Untoten. Der 70-minütige Vortrag versprach uns geballtes Wissen über theoretische Grundlagen, wirksame Angriffstechniken gegen die infizierten Toten, sowie essentielle Überlebensstrategien in einer apokalyptischen Welt. Apokalyptisch war vor allen Dingen eins: das Wetter. Kaum war ein Parkplatz gefunden und das Odonien betreten steuerte der Wettergott den dunklen Himmel, die schweren Wolken und Massen von Wasser bei. Was am Himmel wunderbar dramatisch aussah wurde spätestens beim Betreten der Open Air (!) Location zum Fluch. Matschpfützen, Regentraufen, nasse Stühle. Aber nun gut, um das Leben durch ein Seminar zu retten ist einem hartgesottenen Zombie-fan das bisschen Wasser auch egal. Bereits am Eingang bekam jeder sein Stempelchen und seine Teilnehmerkarte, sowie ein kleines Shot-gläschen voll mit „Antivirus“ in quietsch-rot und mit Gummibärchenaroma. Nach kurzer Besichtigung der eindrucksvollen und sehr passenden Location und der Begutachtung der knapp 100 anderen Seminarteilnehmer stellen wir fest: Um uns herum sitzen ähnlich Zombiebegeisterte Menschen in Multifunktionswesten und Umbrella Corporation T-Shirts. Der Alkohol fließt, die Stimmung ist gut. Und dann geht es mit minimaler Verspätung los. Von dramatischer Musik angekündigt, unterlegt mit Ausschnitten aus verschiedenen (älteren) Zombiefilmen betreten die beiden Seminarleiter die Bühne. Frank Hartmann und Till Rigmor, gewandet in Laborkitteln und funktionellen Outfits. Sie erklären den Seminarablauf und schnell wir hier die Rollenverteilung klar. Hartmann mimt den sachlichen Wissenschaftler und Rigmor den cholerischen Überlebenskämpfer. Sie weihen uns teils interaktiv in ihre Erkenntnisse dem Zombie-Virus gegenüber ein (was ist ein Zombie? Wie erkenne ich ihn?) und zeigen hier und dort angeblich authentisches Filmmaterial von echten Zombieangriffen in der Umgebung. Leider ist die Tontechnik nicht ganz das wahre, denn nicht nur die Filme sondern auch Rigmors cholerisches Rumgeschreie fetzt einem regelmäßig die Trommelfelle weg. Doch die Gehörgangszerstörung ist leider nicht das einzige Manko. Auch Rigmors Textunsicherheit und ständige Zuhilfenahme seines Skripts zerstören die Authentizität und Professionalität der beiden. Es folgen Demonstrationen von Waffen (Teil 3: Wie bekämpfe ich einen Zombie) und zwei Freiwillige aus dem Publikum dürfen ihr Glück mit Brecheisen an Gipsköpfen oder Paintballschusswaffen ausprobieren. Dabei immer das oberste Gebot: „die Zerstörung des Gehirns“. Dieses Mantra wird sektenähnlich von den Seminarleitern immer wieder eingefordert und kristallisiert sich schnell als die einzig wahre Information heraus. Der Alkohol fließt weiter und die Stimmung steigt teilweise bis hin zu sinnlosem Grölen. Zum Schluss versprechen uns die Seminarleiter das Highlight der Show: einen echten Zombie. Dieser wird als Anschauungsobjekt und unter großem Sicherheitsaufwand auf die Bühne geführt und alles was bis dato erklärt wurde, wir hier erneut am „lebenden“ Objekt gezeigt. Bis auf „die Zerstörung des Gehirns“; zum Beispiel durch ein Brecheisen. Schade. Der Zombie wird wieder abgeführt und es folgt die obligatorische Fragerunde. Die Fragen der umstehenden sind wenig originell und weisen keinerlei Komplexität oder Bezüge zu bekannten Filmen und Mythen auf. Wieder schade. Dann schließt sich die Veranstaltung langsam und wir verlassen etwas enttäuscht frühzeitig das Gelände. Wir sind uns einig: das kann man doch besser machen. Unsere (vielleicht zu) hohen Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Wir hätten uns etwas mehr Professionalität gewünscht. Etwas mehr (gespielte) Seriosität. Etwas mehr Referenz zu großen Zombie-Entitäten wie beispielsweise der Umbrella Corporation. Einfach mehr Tiefe und mehr Komplexität. Dieser Vortrag erinnerte uns böserweise etwas an einen Wikipedia Eintrag. Inhaltlich grob stimmig, semi-professionell, flach. Für mehr Informationen bitte Hyperlink anklicken. Alles in allem ein sehr zwiespältiger Abend. Tolle Location, toller Anlass, super Abendprogramm. Nur Inhaltlich in der Umsetzung mau. Das beste am ganzen Abend: wenn in Zukunft jemand nach unseren apokalyptischen Kompetenzen fragt können wir stolz behaupten Absolventen eines Zombieverteidigungsseminars zu sein. Und das für nur 13 Euro... das macht uns zumindestens offiziell kompetent. Inhaltlich... nunja, inhaltlich wissen wir jetzt worauf es bei der Zombieverteidigung ankommt: Die Zerstörung des Gehirns.

26.8.12 13:37, kommentieren

back in black

Vorlesung. Seminar. Langeweile pur. Schlaftablette nannte man so Dozenten früher. Ich nenne sie falsch positionierte Praktikanten. Ja da bin ich überheblich. egal. nicht das thema. Thema heute: Internet (vielleicht auch ein kleiner Streifzug?) auf einer bekannten email-Plattform schlägt mir eine Überschrift entgegen: "es war ein schwarzer Tag für die CDU". ahaaaaaa. ahaaaaa. ahahahahahaha. gut der Wortwitz liegt auf der Hand, schlägt einem auf mit der flachen Hand ins Gesicht wenn man Journalist ist. Und dennoch...dennoch....bin ich amüsiert. Respekt für den Wortwitz gibts keinen, weder Verwendung noch Erschaffung. Respekt gibt es dafür, dass ich jetzt hier sitze und darüber schreibe. Dafür Respekt! Könnte man jetzt wunderbar über die Korrelation zwischen Farbgebung und Zukunftsprognose diskutieren...Goethes Farblehre.... Gesellschaftliche Farbassoziationen...wunderbar. Ich hab ja schon mal geschrieben über meine schwarze Wahrnehmung auf einer schwarzen Politik Versammlung... und da ist sie wieder. Die Ironie. Womit ich noch nicht ganz dahinter gestiegen bin warum mich dieser Wortwitz so sehr amüsiert...vielleicht...vielleicht...ist es gar nicht der Witz. Sondern der Inhalt

1 Kommentar 14.5.12 10:47, kommentieren

What's the big commotion?

Streifzug durch Internet die Dritte: "Some people deserve a highfive.-in the face.- with a chair." Obwohl mir schon länger bekannt muss ich doch unweigerlich wieder grinsen. Und zustimmen. "So true". Dumm nur wenn man dabei irgendwie vergisst, dass man nicht alleine sondern mitten in der Vorlesung sitzt. Willkommene Aufforderung zur Kommunikation von allen Seiten. "Worüber lachst du?" gefolgt vom Gedanken meinerseits: Wer bist du und warum sitzt du eigentlich neben mir? Aber nungut, Muttern hat einen ja zur Freundlichkeit erzogen. Ich drehe den Bildschirm Richtung Fragesteller. Dieser liest und guckt keinenfalls amüsiert. Enttäuschend, wieder keinen Gleichgesinnten gefunden. "Das ist doch nicht witzig. Das ist gemein und grausam!" Kein Grinsen meinerseits, dafür seufzen und ein erneutes "So true". Misinterpretiert tönt es neben mir: "Außerdem, dazu wärst du doch bestimmt gar nicht fähig!". Ganz genau. Weil du mich ja auch so gut kennst du fremde Person neben mir. Und überhaupt was mischst du dich ein? Nur um meine Stimmung zu versauen? Schämst du dich denn nicht?? Hätte ich sagen können. Hätte. "Jups" ging aber schneller. "Dacht ichs mir doch!" Da ist es wieder, das nervöse Zucken im linken Auge. Und ich bereue, dass Vorlesungssäle Bankreihen und keine Stühle haben. "Sorry for any commotion Prof, it's just, this guy deserves a high five. Right now right here". Nagut sparen wir uns das. Nachher muss ich den Stuhl bezahlen, oder den Boden wischen, oder Fragen beantworten, Stellung beziehen, Motive glaubhaft erklären, Psychotests machen, Anger-management... langwierig das ganze. Viel zu anstrengend. Also nicken: "Jups".

4.5.12 16:42, kommentieren

A matter of trust

Skandal: "Schrieb auch Schavan ab?" Ach liebe Leute, langsam reichts doch. Hat denn nicht einer anständig gearbeitet? Hat sich denn nicht einer die Mühe gemacht mal n paar Fußnoten in den Text zu setzen? Nagut das soll mir ja noch egal sein... aber jedes Fass ist voll und schon längst übergelaufen an dem Tag an dem unsere (Achtung Achtung) Bildungsministerin ins Bild kommt. Jene Frau, die ihr Gesicht unserem Bildungssystem leiht. Jenem System, das die Zukunft Deutschlands hervorbringt/ hervorbringen soll und das is den letzten Jahren so viel Murks fabriziert hat , dass so arme Studenten wie ich....ach davon will ich gar nicht anfangen. Aber vor einigen Monaten war ich im Gothicshop meines Vertrauens, der zufälligerweise von Akademikern geführt wird. Und was mir die Kundschaft dort so erzählt hat... ich bürste jetzt noch jeden Morgen stundenlang damit mir die Haare nicht mehr zu Berge stehen: wie unglaublich viele Akademiker Ghostwriter mit ihren Arbeiten betrauen und (das is eigentlich das erstaunliche daran) dann noch am Geld sparen. Klar, dass man von nem billigen Ghostwriter ne Arbeit erwarten kann, die es Plagiatstechnisch in sich. Aber sind wir (oder ich) ehrlich. Ich würds genau so machen. Faul sein und geizig? Schlechte Kombi. Da würd ich mir doch auch ganz genau überlegen wie sorgfältig ich arbeite, dafür dass ich dann noch mau bezahlt werde. Frei nach dem Motto: Für kleines Geld kriegen Sie eine Überraschung umsonst dazu. Kann nur etwas dauern bis Sie die entdecken.

1 Kommentar 2.5.12 21:42, kommentieren